ThyssenKrupp Materials Services präsentiert KI “Alfred”

Die KI-Lösung namens „Alfred“ soll die Voraussetzung schaffen, 250.000 Kunden weltweit besser zu versorgen. Durch die Optimierung der Auslastung von Maschinen und Transporten sollen Materialien noch schneller an die Standorte verteilt werden.

Permanent werden Daten in den Bestell- und Bearbeitungsprozessen von ThyssenKrupp Materials Services generiert. Dieses „Big Data“ soll nun effizienter genutzt werden. Aus dem Datenpool soll analysiert werden, was bestellt wurde, welcher Standort am schnellsten liefern kann. Können Bestellungen zu einer Lieferung gebündelt werden? Wie werden sich Umweltfaktoren wie Unwetter oder Stau auf die Liefersicherheit auswirken? Solche und ähnliche Fragen soll die künstliche Intelligenz “Alfred” durch die Analyse der Prozessdaten beantworten helfen. Damit wird Alfred ein wesentlicher Bestandteil der ganzheitlichen Digitalisierungsstrategie des Unternehmens.

ThyssenKrupp Materials Services ist einer der größten Werkstoff Händler mit mehr als 150.000 Produkten und 271 Lagerstandorten. Auf der Basis von Microsoft Azure Machine Learning analysiert „Alfred“ alle relevanten Informationen aus rund 14 Millionen Auftragspositionen jährlich. „Jedes Unternehmen entwickelt sich heute zum Anbieter von digitalen Technologien“, so Thorsten Herrmann Manager bei Microsoft Deutschland. Der Vorstandsvorsitzende von Materials Services, Klaus Keysberg, ist davon überzeugt, dass der Einsatz der künstlichen Intelligenz im Werkstoff Handel langfristig dazu führen wird, neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Apple und SAP bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus

SAP CEO Bill McDermott und Apple-Chef Tim Cook trafen sich auf der Sapphire Now. Dort kündigten sie eine Vertiefung ihrer Zusammenarbeit im Bereich Machine Learning (ML)an.

 Ziel dieser vertieften Zusammenarbeit soll es sein, Kunden von SAP bei der Entwicklung eigener, mobiler SAP Geschäftsanwendungen zu unterstützen. Dabei soll die ML Technologie von Apple zum Einsatz kommen. Zusätzlich planen beide Unternehmen Augmented Reality (AR) auf iPhones oder iPads für Geschäftsaufgaben nutzbar zu machen. Einsatzgebiet hierfür wäre beispielsweise die Unterstützung bei Reparaturen von Maschinen. Bereits seit 2016 arbeiten beide Unternehmen zusammen, um mobile Apps für das SAP-Portfolio zu verwirklichen und SAP Lösungen auf den Mac-Computern auszuführen.

 Ferner beabsichtigt SAP, zukünftig das Angebot seiner Apps auf den Mac und MacOS auszuweiten. Die neu zu entwickelnden Apps sollen hierbei vor allem der Benutzerfreundlichkeit und Leistungsfähigkeit von iOS Anwendungen entsprechen und diese auf den Desktop bringen. Zusätzlich sollen den Kunden von SAP sogenannte “Fast Start” Pakete zur Verfügung gestellt werden. Die von ausgewählten Partnern bereitgestellten Pakete sollen es ermöglichen, iOS Lösungen kostengünstig und schnell umzusetzen. Derzeit gibt es neun Angebote von sechs Partnern für Machine Learning affine Branchen. Dazu zählen neben dem Einzelhandel, die Konsumgüterindustrie, Versorgungsunternehmen und Fertigungsbetriebe.